Abseits der Nationalparkstraße im Bayerischen Wald – Großer Filz

Sommerzeit ist im Waldgebirge auch oft Zeit für Gewitter. seit Tagen hängt das Gewitter mit hohen Cumulonimbus Wolken über dem Grenzkamm des Bayerischen Waldes. Wir möchten sehr gerne die paar freien Tage nutzen, um wieder einmal auf einer Berghütte zu übernachten. Das ferne Grollen unter den hoch aufragenden Wolken den ganzen Tag über und die weithin sichtbaren Gewitterwolken sind ein schlechter Wetteranzeiger für Tage auf einem ausgesetzten Gipfelgrat – das ist uns viel zu gefährlich und entscheiden uns für eine Alternative.

Neue Sichten entdecken anstelle Gipfel-Gipfel-Gipfel

Die 5 Tage im Bayerischen Wald stehen dann einfach unter einer ganz anderen Zielsetzung. Nicht olympisch, sondern ganz bewusst die Seiten des Bayerischen Waldes entdecken, für die wir auch nach 25 Jahren noch keine Zeit und Muße hatten. Continue reading

Sonnenuntergang am Grenzkamm und Gipfelglück am Lusen

Nach dem Gewitter tagsüber sind noch kräftige Wolken am Abendhimmel und bilden die Projektionsfläche für das Farbenspektakel des Sonnenuntergangs. Nachmittags entschieden wir uns nachdem wir das Gewitter überstanden und die Kleidung wieder getrocknet hatten noch zum Aufstieg auf den Gipfel des Dreisessel. Nach einem Gewitter ist die Luft sehr sauber und klar. so dass ein fotografisch interessanter Sonnenuntergang möglich ist.

Die Cumulus Wolken als Folge des Gewitters entstehen durch die Verdunstung der Feuchtigkeit in der Landschaft und sind die perfekte Zutat zu herrlichen Bildern zum Sonnenuntergang.

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Abseits der Nationalparkstraße im Bayerischen Wald – Großer Filz

Sommerzeit ist im Waldgebirge auch oft Zeit für Gewitter. seit Tagen hängt das Gewitter mit hohen Cumulonimbus Wolken über dem Grenzkamm des Bayerischen Waldes. Wir möchten sehr gerne die paar freien Tage nutzen, um wieder einmal auf einer Berghütte zu übernachten. Das ferne Grollen unter den hoch aufragenden Wolken den ganzen Tag über und die weithin sichtbaren Gewitterwolken sind ein schlechter Wetteranzeiger für Tage auf einem ausgesetzten Gipfelgrat – das ist uns viel zu gefährlich und entscheiden uns für eine Alternative.

Neue Sichten entdecken anstelle Gipfel-Gipfel-Gipfel

Die 5 Tage im Bayerischen Wald stehen dann einfach unter einer ganz anderen Zielsetzung. Nicht olympisch, sondern ganz bewusst die Seiten des Bayerischen Waldes entdecken, für die wir auch nach 25 Jahren noch keine Zeit und Muße hatten. Continue reading

BAYERWALDTEAM unterwegs im Bayerischen Wald

Seit 1991 ziehen wir nun gemeinsam durch den Bayerischen Wald und leben unsere Leidenschaft in Fotografie dieses beeindruckenden Waldgebirges am Grenzkamm zwischen Bayern und Böhmen aus.

Unendliche Waldlandschaft in sanften Bergen offenbaren einen gigantischen Natureindruck. Mit der Schaffung des ersten Nationalparks Bayerischer Wald vor fast 50 Jahren wurde diese Natur- und Kulturlandschaft dauerhaft unter Schutz gestellt und dauerhaft erhalten. Natur darf hier noch Natur sein und der Natur- und Landschaftsfotograf darf sich hier in den Grenzen des Nationalparks in den Motiven austoben, die andere Fotografen in Island, Skandinavien oder in Vancouver suchen müssen – wir haben diese Naturschätze vor der Haustüre.

Ein gutes Foto war auch schon früher ein triftiger Grund für eine kurze Wanderpause, um schnell das ganz besondere Motiv auf Film zu bannen – jetzt eben digital auf die Speicherkarte. Hinter jedem Baum, an jeder Lichtung warten die Fotomotive auf uns, wir müssen sie nur entdecken und fotografieren.

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Ein Nationalpark besteht aus Natur, Landschaft, Bäumen und …

… natürlich Tieren – den vielen kleinen und oftmals unbeachteten kleinen Lebewesen die dieses Stückchen Erde zu ihrem Lebensraum erwählt haben. Wie oft laufen wir auf der Suche nach dem großen Motiv an den vielen kleinen Motiven achtlos vorbei – genau täglich.

Ein Makroobjektiv hat immer noch Platz, oder kann auch mal das einzige Objektiv an diesem Fototag sein. Fokussierung auf eine Motivwelt. Von den kleinen Tieren über die Pflanzen, die kleinen Bäumchen, die Oberflächenstrukturen, die Rinde eines alten Baumes. Motive sind überall, aber nur selten haben wir das passende Objektiv dabei und sehen die wunderbare Welt im Kleinen nicht mehr.

 

Naturfotografie kann so schön und so einfach sein

Eine Kamera, egal welcher Hersteller und welche Funktionen sie hat. Dazu ein Objektiv – in meinem Fall ein Makroobjektiv mit 100mm und schon kann man den ganzen tag glücklich von Blume zu Blume, von Eidechse zu Eidechse wandern und fotografieren.

Mehr Objektive machen nur träge und sind erstmal ein Ballast.

Wenn man die Fotomagazine und die Internetseiten verfolgt, dann könnte man den Eindruck gewinnen, Naturfotografie sei kompliziert.

  • Slider für komplizierte Videos
  • Multicopter zum Mitnehmen
  • Time Lapse für Zeitraffer
  • Neutral Dichte Filter für Langzeitfotografie
  • Filter über Filter
  • Carbonstative
  • Panoramaadapter
  • 360° Kameras
  • Action Cams mit allen möglichen Haltern
  • Spezialobjektive

Alles falsch. Fotografie hat viel mehr mit dem intensiven Eingehen auf das Motiv zu tun. Viel Technik ist hinderlich. Noch mehr Technik ist noch hinderlicher.
Neulich versuchte ein Hersteller mich zu überzeugen, dass ich seine Objektive unbedingt brauche.

Unsere Objektive sind zwar nicht scharf,
bringen aber einen typischen Look der 70er Jahre rüber.

Absoluter Blödsinn! Solche Objektive habe ich noch in rauen Mengen zuhause und war immer froh mit dem Übergang von meiner geliebten OLYMPUS OM-4 auf EOS endlich moderne Objektivkonstruktionen nutzen zu können.

 

Naturfotografie ganz einfach!

Man nehme ein Makro Objektiv und freue sich über ganz tolle Naturfotos aus der Hand – im Nationalpark. Ganz einfach, nur etwas Geduld und ein Auge für die Natur muss man haben und man muss so ein Bild in der Auswahl von tausend anderen Motiven an diesem Tag auch wollen.

Oder man nehme ein einfaches Teleobjektiv und freue sich über Fotos eines munteren kleinen Vogels am Gipfel des Großen Falkensteins oder des stolzierenden Gockels auf seiner Wiese.

Vor einer Sekunde war das ein ganz normales Foto mit einem schönen Rotkehlchen auf einem Felsen sitzend. In einer Sekunde wird das auch ein ganz normales Landschaftsmotiv sein, mit einem langweiligen Felsen im warmen Sommerlicht. Dazwischen entsteht ein lustiges Bild des gerade abfliegenden Vogels.

Nicht kompliziert ist die Lösung, sondern so einfach wie möglich.

 

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