Mit der Bayerischen Waldbahn durch den Bayerischen Wald im „Auswärts“

Der „Auswärts“ ist der Übergang vom Winter in den Frühling. In dem schneereichen Waldgebirge des Bayerischen Waldes  fällt der „Auswärts“ länger aus als im Flachland. Der Winter hält sich im Bayerischen Wald oft noch lange bis in den Mai hinein. Der Altschnee liegt noch großflächig über der Landschaft und die Sonne kämpft sich nur langsam voran.

Der Bayerische Wald hat viele Perspektiven. In 30 Jahren waren wir mit dem Mountainbike, zu Fuß, mit Ski unterwegs um die schönsten Seiten des größten Waldgebietes in Mitteleuropa zu fotografieren. Ein geschäftlicher Termin führt mich nach Bayerisch Eisenstein und die Reise von München aus treten wir natürlich standesgemäß mit der Eisenbahn und der Bayerischen Waldbahn an.

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BAYERWALDTEAM im Profil – Hubert Bauer-Falkner

Fotografen mit viel Technik in herrlicher Winterlandschaft – eine sehr schöne Gelegenheit sich im BAYERWALDTEAM auch mal selbst zu portraitieren.

Die Winterlandschaft mit viel Schnee in der Landschaft ist aus fotografischer Sicht eine perfekte Studioumgebung. Das Licht wird von vielen Seiten reflektiert und die Schatten werden sehr schön aufgehellt. Das Ergebnis ist ein sehr schönes Portraitfoto.
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BAYERWALDTEAM – Winter im Bayerischen Wald

Die Wolfensteiner Ohe hat sich eine wildromantische Schlucht von Freyung bis Ringelai im Bayerischen Wald über die Jahrtausende in den Schiefer geschliffen. Für den Naturwanderer und Fotografen ist die Buchberger Leite ein Kleinod in der Naturlandschaft. Am Ende der Schlucht führt ein kurzer Stollen durch den Berg und schafft den Zugang zur Buchberger Leite.

Fotos: Hubert Bauer-Falkner

Der Stollen ist eine schöne Gelegenheit und ein passendes Motiv für Fotos in eigener Sache.

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Buchberger Leite im Bayerischen Wald in Schwarz und Weiß

Winter im Bayerischen Wald war früher schneesicher und mit viel Schnee über eine lange Zeit verbunden. Der Klimawandel ist auch am Bayerischen Wald nicht spurlos vorüber gegangen. Der Bayerische Wald ist immer noch eine herrliche Gegend mit wildromantischen Plätzen auch und gerade im Winter.

 

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Eis in der staden Zeit – die kalte Seite des Bayerischen Waldes

Überall sprießen die kleinen Bächlein zu Tage und suchen sich den Weg über Steine und Felsen zu den großen Strömen im Bayerischen Wald – die Ilz und der Regen. Die Schönheit liegt sehr oft im Kleinen und unscheinbaren verborgen. Ein kleines Bächlein – dazu Temperaturen dauerhaft unter 0°C und schon bilden sich die schönsten kristallenen Kunstwerke des Waldes. Man muss die vielen Kleinode nur sehen (und suchen).

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Rauhnacht im Bayerischen Wald – Die Wolferer im verschneiten Waldkirchen

In der Nacht vom 5. Januar auf den 6. Januar heißt es vorsichtig sein im Bayerischen Wald und ganz besonders im Waldkirchener Land – zwischen Hauzenberg und Freyung.

Die Nacht auf Hl. Dreikönig ist die letzte Rauhnacht und damit ganz besonders umtriebig. In Waldkirchen bereiten sich die Manna und die Madln auf dem Marktplatz besonders vor. Mit viel Lärm werden die bösen Geister in der Rauhnacht vertrieben. Unterstützt werden die Manna und die Madln von Glöcklern, Hexen, Böllerschützen und Geißelschnalzern. Alles was Lärm macht ist herzlich willkommen.

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Kaitersberg im Bayerischen Wald im Luftbild

Der Kaitersberg im Bayerischen Wald ist eine Fortsetzung des großen Arber Massives nach Westen und trennt das Zellertal vom Lamer Winkel ab. Zu einem Flugplatzfest unserer Fliegerfreunde in Arnbruck am Fuße des Kaitersberg flogen wir im August mit dem Eurofox (UL) von Oberschleißheim nach Arnbruck. Auf dem Rückweg war uns der Kaitersberg im Weg, so dass wir zur Freude des Fotografen eine ganz große Runde über den Lamer Winkel und das Eisensteiner Tal – zurück über die Rusel nach Oberschleißheim nehmen sollten.

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UL-Ausflug mit dem EUROFox in den Bayerischen Wald – CAVOK im Bayerischen Wald

Original des Berichtes von Josef Kobold auf www.ednx.de, mit freundlicher Genehmigung im Original übernommen.

Vorstoß zu den Ursprüngen

Flugfest auf dem Landeplatz Arnbruck im August 2018, Vorfeld, Hangars, Foto: PE

Schon länger fachsimpelten Paul (Anmerkung der Redaktion: Paul Eschbach) und ich (Anmerkung der Redaktion: Josef Kobold) über das Projekt Befliegung Bayrischer Wald. Paul kennt das Gebiet rund um das Massiv des Arber seit Jahrzehnten durch zahlreiche Exkursionen mit der Kamera wie seine Westentasche.

Nun ging es ganz schnell. Es passt einfach alles zusammen für einen spannenden Ausflug in den Bayerwald.

Beim Franziskuswerk Flugtag Anfang August entsteht der Plan. Wir besuchen Robert, einen der aktiven Förderer des Franziskuswerk Flugtag auf seiner persönlichen Homebase, den Landeplatz Arnbruck an den westlichen Ausläufern des Großen Arber.

In Arnbruck ist am 2. Wochende im August das traditionelle Flugfest.

Anflug zum Großen Arber von Nordwest. Rückenwind mit rund 10 Knoten genau auf die Hänge und Thermik verhelfen uns rasant bis zum Gipfel. Foto: PE

Die Wettervorhersagen sind günstig, es könnte klappen mit dem Flug. Nein nicht könnte – es klappte – fast wie am Schnürchen. Abflug in Oberschleißheim gegen 10 Uhr MESZ. Direktflug nach Arnbruck (EDNB), Überflug Donau bei Straubing. Frequenz Straubing geschaltet zur Sicherheit und wegen RMZ. Bewölkung an der Donau erfordert tatsächlich Durchflug der RMZ. Nördlich der Donau erste Wolkenlücken und Steigflug bis etwa 4000 Fuß. Ab jetzt sky clear. Ortskenntnis und wie die einzelnen Berge aussehen, heißen und hinter welchem der Berge sich der Flugplatz versteckt ist jetzt hilfreich. Paul irrt nicht und weist den richtigen Weg. Noch kein Funkkontakt, aber die zufällig zeitgleich anfliegende Absetzmaschine der Springer übermittelt aktuelle Piste und Wind. Piste 34 und 5 Knoten Rückenwind.

Der Eurofox klettert brav weiter zum Gipfel des Großen Arber. Markant zu erkennen Mitte rechts im Bild der Kleine Arbersee. Es wäre reizvoll, aber wir halten uns an die Regeln des Naturschutzes – kein naher Überflug. Foto: PE

Juhu, knapp vor den Eindrehen in den Endanflug 34 ist die Piste zu erkennen. Kurze Piste, schräger Anflug, zunächst zu hoch. Slippen und knapp über den Baumwipfeln zur Piste vortasten. Aber es passt, kurz nach der Schwelle sitzen wir nach einer Flugzeit von 70 Minuten und rollen zum Vorfeld. Premiere, dort bin ich noch nie gelandet.

Kaffee, Kuchen und nebenher läuft um uns herum das Flugfest an. Robert zeigt uns ein bisserl den Flugplatz und dann geht’s an die Planung des Flugs rund um das Arber-Massiv. Sicherheitshalber noch 20 Liter Sprit tanken, damit da nichts schiefgeht und gegen halb 2 nachmittags nutzen wir eine kleine Lücke zwischen zwei Flugfest-Gastflügen zum Start auf der Piste 16.

Die Stadt Viechtach liegt im Herzen des Bayerischen Waldes und auf der Fluglinie – jetzt ist Arnbruck (EDNB) gleich in Sicht.

Endpunkt der großen Runde um das Arbergebiet ist Viechtach am Schwarzen Regen

Die Aufgaben sind klar verteilt. Für Luftraumbeobachtung und Flug ist der Pilot zuständig. Für Navigation (auch im Detail) und Fotodokumentation ist Paul zuständig. Wie sich später herausstellt stellen Wind und Thermik eine nicht alltägliche Herausforderung dar. Kenntnisse aus der Segelfliegerei sind jetzt echt hilfreich. Dafür steigen wir mit wenig Gas, daher auch sehr leise, im Hangwind gepaart mit Thermik in Windeseile bis zum Gipfel des Großen Arber. Spannend und irgendwie auch zurück zu den Ursprüngen. Die Ergebnisse und seine ganz persönlichen Eindrücke können Sie in den Beiträgen von Paul auf seiner Homepage nachlesen und dazu noch eine ganze Reihe weiterer Bilddokumente über Natur, menschliche Grenzen und sich beschränken auf wirklich Wichtiges. Denn es stimmt schon, weniger ist Mehr.

Die Links finden Sie hier:

Ein himmlischer Blick auf den sommerlichen Bayerischen Wald

und

Großer Arber im Bayerischen Wald im Luftbild

jkob.

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Ein himmlischer Blick auf den sommerlichen Bayerischen Wald – Luftbildfotografie

Seit 27 Jahren bin ich regelmäßig im Bayerischen Wald unterwegs zum Erleben, Genießen – ja und auch zum Fotografieren. Zusammen mit Hubert haben wir im BAYERWALDTEAM den Bayerischen Wald Vom Hohen Bogen im Nordwesten der Oberpfalz, bis in die neue Welt bei Obernzell im Südosten durchwandert.

Vom Grenzkamm bis zur Donau – es gibt eigentlich kaum ein Fleckerl, auf dem wir noch nicht gewesen sind.

An der Donau bei Straubing begleitet uns ein Schubkahn stromaufwärts

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Sternenhimmel, Milchstraße und die Monde des Jupiter im Nationalpark Bayerischer Wald

Im Sommer ist es eigentlich immer schön im Bayerischen Wald. In allen anderen Jahreszeiten ist es ebenso herrlich im Woid – da kann man eigentlich keine Unterschiede machen. Es gibt aber Lichtstimmungen die sind schon ganz besonders und prägen sich über die vielen Jahre auch ins Gedächtnis ein.

Eine Nacht auf dem Gipfel des Großen Falkenstein – ab 2 Uhr in der lauen Sommernacht auf dem Gipfel sitzen und die herrliche Nacht im Woid und den ganz klaren Sternenhimmel betrachten – das erlebt man nicht alle Tage.

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Fernsicht vom Haidel zum Waldschmidthaus am Großen Rachel im Bayerischen Wald

Auf der Wanderkarte im 1:25.000 Maßstab ist es nur eine kurze Strecke. Auf dem Aussichtsturm am Haidel stehend, erblicken wir an der Horizontlinie die Silhuette des Großen Rachel mit unseren passenden Fotoobjektiven. Der zweithöchste Gipfel des Bayerischen Waldes mit 1453m ist nur 3m niedriger als der König des Bayerischen Waldes – der Große Arber.

Heute einmal ein anderer Angang an die bekannten Fotomotive. Auf dem Aussichtsturm am Haidel bei Grainet bieten sich wunderbare Fernsichten auf die dominanten Berge des Granzkammes im Bayerischen Wald. Rein zufällig haben wir das neue SIGMA 500mm Objektiv mit dabei – so zeigen wir unseren Lesern die Schönheiten des Bayerischen Waldes einmal aus ungewohnten Perspektiven und Ansichten.

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Abseits der Nationalparkstraße im Bayerischen Wald – Großer Filz

Sommerzeit ist im Waldgebirge auch oft Zeit für Gewitter. seit Tagen hängt das Gewitter mit hohen Cumulonimbus Wolken über dem Grenzkamm des Bayerischen Waldes. Wir möchten sehr gerne die paar freien Tage nutzen, um wieder einmal auf einer Berghütte zu übernachten. Das ferne Grollen unter den hoch aufragenden Wolken den ganzen Tag über und die weithin sichtbaren Gewitterwolken sind ein schlechter Wetteranzeiger für Tage auf einem ausgesetzten Gipfelgrat – das ist uns viel zu gefährlich und entscheiden uns für eine Alternative.

Neue Sichten entdecken anstelle Gipfel-Gipfel-Gipfel

Die 5 Tage im Bayerischen Wald stehen dann einfach unter einer ganz anderen Zielsetzung. Nicht olympisch, sondern ganz bewusst die Seiten des Bayerischen Waldes entdecken, für die wir auch nach 25 Jahren noch keine Zeit und Muße hatten. Continue reading

Sonnenuntergang am Grenzkamm und Gipfelglück am Lusen

Nach dem Gewitter tagsüber sind noch kräftige Wolken am Abendhimmel und bilden die Projektionsfläche für das Farbenspektakel des Sonnenuntergangs. Nachmittags entschieden wir uns nachdem wir das Gewitter überstanden und die Kleidung wieder getrocknet hatten noch zum Aufstieg auf den Gipfel des Dreisessel. Nach einem Gewitter ist die Luft sehr sauber und klar. so dass ein fotografisch interessanter Sonnenuntergang möglich ist.

Die Cumulus Wolken als Folge des Gewitters entstehen durch die Verdunstung der Feuchtigkeit in der Landschaft und sind die perfekte Zutat zu herrlichen Bildern zum Sonnenuntergang.

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Fernsicht vom Haidel zum Lusen im Bayerischen Wald

Der Gipfel des Lusen gehört sicherlich zu unseren am meisten gegangenen Wanderungen. der Gipfel ist von vielen Seiten leicht zu erreichen und der Gipfel bietet unbeschreibliche Aussichten nach allen Richtungen. Der Gipfel ist mit seinem Blockfelsmeer an sich schon eine Attraktion in geologischer und fotografischer Hinsicht. Vom Aussichtturm des Haidel sieht man den ganzen Berg des Lusen einmal in seiner chrakteristischen Gestalt als eigenes Fotomotiv. Besonders schön sind die Aufstiege auf den Lusen von Mauth aus über den Tummelplatz. Das ist aber schon eine anstrengende Tagestour zu der man viel Zeit benötigt – aber die Tour lohnt sich und die Brotzeit im Lusenschutzhaus ist dann auch verdient.

 

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Fernsicht vom Haidel zum Dreisessel im Bayerischen Wald

Das Dreiländereck Bayern – Böhmen – Oberösterreich ist eine interessante Region im Bayerischen Wald. Der Dreisessel steht über dem Zusammentreffen der Grenzen im östlichsten Teil Bayerns. Am Gipfel des Dreisessels steht das Dreisesselhaus und empfängt die Wanderer. Daneben ist der Dreisesselstein als Aussichtsfelsen über die Region mit Blick weit ins Bayerische und ins Böhmische und ins Österreichische hinein.

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Fernsicht vom Haidel nach Waldkirchen und Kreuzberg im Bayerischen Wald

Der Bayerische Wald besteht nicht nur aus den Gipfeln des Grenzkammes, der Woid lebt auch von den Menschen und ihren Dörfern in den Lichtungen des größten zusammenhängnden Waldgebietes Mitteleuropas. Vom Aussichtsturm am Haidel sieht man zum Greifen nah Waldkirchen, die Stadt am Goldenen Steig.

 

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