Schweinebraten oder Granitsteinbruch – oder doch einen schönen Blick auf Hauzenberg ergattern?

Das Leben besteht immer aus Entscheidungen und man kann selten alle Optionen auf einmal haben. Wenn man es geschickt anstellt, dann lässt sich das perfekt unter einen Hut bringen.

  • Zuerst einen Fotostreifzug im Granitsteinbruch,
  • dann die wunderschöne Aussicht in Geiersberg auf Hauzenberg und Umgebung genießen und fotografisch nutzen und dann
  • einen Schweinebraten in den Sonnen Alm zur Stärkung zu sich nehmen.

Es geht alles in einem Rutsch – perfekt so ist allen gedient.

 

Beim Fotografieren ist es auch oft so – Prioritäten setzen

Am Sonntag ist Familientag ausgemacht, Mittagessen in der Familie und mit Freunden. Bei herrlichstem Sommerwetter fällt die Wahl auf die Sonnen Alm in Oberfrauenwald (Geiersberg). Ganz toll gelegen, ca. 500 Höhenmeter über der Stadt Hauzenberg mit fast endlosem Blick über die sanften Hügel und Wälder um Hauzenberg nach Südwesten.

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Ein Nationalpark besteht aus Natur, Landschaft, Bäumen und …

… natürlich Tieren – den vielen kleinen und oftmals unbeachteten kleinen Lebewesen die dieses Stückchen Erde zu ihrem Lebensraum erwählt haben. Wie oft laufen wir auf der Suche nach dem großen Motiv an den vielen kleinen Motiven achtlos vorbei – genau täglich.

Ein Makroobjektiv hat immer noch Platz, oder kann auch mal das einzige Objektiv an diesem Fototag sein. Fokussierung auf eine Motivwelt. Von den kleinen Tieren über die Pflanzen, die kleinen Bäumchen, die Oberflächenstrukturen, die Rinde eines alten Baumes. Motive sind überall, aber nur selten haben wir das passende Objektiv dabei und sehen die wunderbare Welt im Kleinen nicht mehr.

 

Naturfotografie kann so schön und so einfach sein

Eine Kamera, egal welcher Hersteller und welche Funktionen sie hat. Dazu ein Objektiv – in meinem Fall ein Makroobjektiv mit 100mm und schon kann man den ganzen tag glücklich von Blume zu Blume, von Eidechse zu Eidechse wandern und fotografieren.

Mehr Objektive machen nur träge und sind erstmal ein Ballast.

Wenn man die Fotomagazine und die Internetseiten verfolgt, dann könnte man den Eindruck gewinnen, Naturfotografie sei kompliziert.

  • Slider für komplizierte Videos
  • Multicopter zum Mitnehmen
  • Time Lapse für Zeitraffer
  • Neutral Dichte Filter für Langzeitfotografie
  • Filter über Filter
  • Carbonstative
  • Panoramaadapter
  • 360° Kameras
  • Action Cams mit allen möglichen Haltern
  • Spezialobjektive

Alles falsch. Fotografie hat viel mehr mit dem intensiven Eingehen auf das Motiv zu tun. Viel Technik ist hinderlich. Noch mehr Technik ist noch hinderlicher.
Neulich versuchte ein Hersteller mich zu überzeugen, dass ich seine Objektive unbedingt brauche.

Unsere Objektive sind zwar nicht scharf,
bringen aber einen typischen Look der 70er Jahre rüber.

Absoluter Blödsinn! Solche Objektive habe ich noch in rauen Mengen zuhause und war immer froh mit dem Übergang von meiner geliebten OLYMPUS OM-4 auf EOS endlich moderne Objektivkonstruktionen nutzen zu können.

 

Naturfotografie ganz einfach!

Man nehme ein Makro Objektiv und freue sich über ganz tolle Naturfotos aus der Hand – im Nationalpark. Ganz einfach, nur etwas Geduld und ein Auge für die Natur muss man haben und man muss so ein Bild in der Auswahl von tausend anderen Motiven an diesem Tag auch wollen.

Oder man nehme ein einfaches Teleobjektiv und freue sich über Fotos eines munteren kleinen Vogels am Gipfel des Großen Falkensteins oder des stolzierenden Gockels auf seiner Wiese.

Vor einer Sekunde war das ein ganz normales Foto mit einem schönen Rotkehlchen auf einem Felsen sitzend. In einer Sekunde wird das auch ein ganz normales Landschaftsmotiv sein, mit einem langweiligen Felsen im warmen Sommerlicht. Dazwischen entsteht ein lustiges Bild des gerade abfliegenden Vogels.

Nicht kompliziert ist die Lösung, sondern so einfach wie möglich.

 

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BAYERWALDTEAM auf Fotopirsch im Bayerischen Wald

Ein langes Wochenende, ein schönes Wochenende. Christi Himmelfahrt ist perfekt um für mehrere Tage wieder in den Bayerischen Wald auf Fotostreifzug durch Wald, Granit und Natur zu ziehen.

Am Großen Falkenstein waren wir schon ewig nicht mehr. Im Herzen des Nationalparks Bayerischer Wald und der Hausberg von Zwiesel liegt der Berg mit 1315 m wunderschön zwischen Großem Arber und Großem Rachel. Continue reading

Frühling in der Dreiflüssestadt Passau

Unser radelnder Außenreporter aus der neuen Welt schickt uns eine aktuelle Tickermeldung …

... Komme später ... Frühling in der Dreiflüssestadt Passau ... Wetter ist zu schön ...

Es geht wieder los – die Draussen-Saison in diesem Jahr.

  • Herrliches Wetter
  • Stahlblauer Himmel
  • Warme Luft
  • Alles beginnt zu blühen

Die Wintermäntel, die Schals, die Handschuhe bleiben zuhause und jede/jeder ist fröhlicher gelaunt, das Leben passiert wieder mehr auf der Straße und draußen in der Natur.

Ob der radelnde Außenreporter an diesem herrlichen Tag noch rechtzeitig in die Arbeit kam ist explizit nicht überliefert worden – wir können es uns nicht mal denken – was soll’s – wozu gibt es denn die Gleitzeit.

Auch das Bayerwaldteam plant schon wieder die nächste BayerwaldZeit in den Osterwochen – wir gehen auf Motivsuche in den Woid.

Die Winteridylle im Nationalpark Šumava (Böhmerwald) bei frostigen -20°C

Ein Winter, wie in den letzten 5 Jahren nicht mehr gehabt. -20°C in 1000 m Höhe, an der Grenze des Nationalparks Šumava (Böhmerwald).

Ein Geschäftstermin bei herrlichem Wetter in einem historischen Böhmerwaldhaus

Geschäftliche Treffen finden meistens in dunklen, künstlich beleuchteten Besprchungszimmern statt und man sitzt bei herrlichstem Wetter den ganzen Tag im Licht eines Beamers. Nicht so bei diesem Geschäftstermin. Rein zufällig fand ich nach dem Termin meine Fotoausrüstung im Kofferraum und ein weiterer Tag hier ließ sich gerne und einfach dranhängen.

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