Winterzauber im Bayerischen Wald – Weiß und Blau

Zwei Tage Schneefall mit eiskaltem Eiswind reichen aus, um die schneelose Landschaft der letzten Wochen auch hier im Bayerischen Wald und im angrenzenden Böhmerwald in ein Wintermärchen zu verwandeln. In 1312 m ist an der Grenze zwischen Bayer, Böhmen und Oberösterreich im Bayerischen Wald und Böhmerwald der Winter für die Fotografen angekommen.

Gestern war die Landschaft schon mit Schnee und Eis überzogen – heute kam die Sonne und ein herrlicher Himmel hinzu

Am dritten Tag der Winterspiele im Bayerwaldteam kam wie erwartet die Sonne nach den Tagen mit viel Schnee und Eis in den Höhenlagen und hinab bis zur Donau dazu. Himmelblau verbindet sich hervorragend mit der Eiseskälte und der blauen Farbtemperatur.

 

Am Dreisesselberg (1312 m) und am noch etwas höheren ganz nahen Hochstein (1333 m) geht der Blick weit ins Böhmische und ins Bayerische hinein. Auf der Nordseite herrscht die Kälte des Winter im Bayerischen Wald – nur die Sonnenseite hat an ein paar Stunden am Tag die wärmende Energie im warmen Licht des immer länger werdenden Tages.

Symphonie in Weiß und Blau

Das Weiß aus Schnee und Eis deckt alle Farben der Landschaft gleichmäßig zu – man erkennt nur noch an den Umrissen, ob es noch vor wenigen tagen ein Felsen oder ein Baum war – alle Farben sind verschwunden. Nur noch die Farbtemperatur des Sonnenlichtes verändert die Waldlandschaft für den Fotografen.

Vom Hochstein aus reichen die Blicke weit nach Süd- und Westböhmen hinein. Die alten Waldgeher erzählten oft, bei ganz guten Wetterlagen konnte man vom Hochstein aus die Stadt Prag sehen – ich kann’s kaum Glauben – aber eine schöne Geschichte ist es trotzdem.