Sonnenuntergang am Grenzkamm und Gipfelglück am Lusen

Nach dem Gewitter tagsüber sind noch kräftige Wolken am Abendhimmel und bilden die Projektionsfläche für das Farbenspektakel des Sonnenuntergangs. Nachmittags entschieden wir uns nachdem wir das Gewitter überstanden und die Kleidung wieder getrocknet hatten noch zum Aufstieg auf den Gipfel des Dreisessel. Nach einem Gewitter ist die Luft sehr sauber und klar. so dass ein fotografisch interessanter Sonnenuntergang möglich ist.

Die Cumulus Wolken als Folge des Gewitters entstehen durch die Verdunstung der Feuchtigkeit in der Landschaft und sind die perfekte Zutat zu herrlichen Bildern zum Sonnenuntergang.

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Fernsicht vom Haidel zum Lusen im Bayerischen Wald

Der Gipfel des Lusen gehört sicherlich zu unseren am meisten gegangenen Wanderungen. der Gipfel ist von vielen Seiten leicht zu erreichen und der Gipfel bietet unbeschreibliche Aussichten nach allen Richtungen. Der Gipfel ist mit seinem Blockfelsmeer an sich schon eine Attraktion in geologischer und fotografischer Hinsicht. Vom Aussichtturm des Haidel sieht man den ganzen Berg des Lusen einmal in seiner chrakteristischen Gestalt als eigenes Fotomotiv. Besonders schön sind die Aufstiege auf den Lusen von Mauth aus über den Tummelplatz. Das ist aber schon eine anstrengende Tagestour zu der man viel Zeit benötigt – aber die Tour lohnt sich und die Brotzeit im Lusenschutzhaus ist dann auch verdient.

 

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Fernsicht vom Haidel zum Dreisessel im Bayerischen Wald

Das Dreiländereck Bayern – Böhmen – Oberösterreich ist eine interessante Region im Bayerischen Wald. Der Dreisessel steht über dem Zusammentreffen der Grenzen im östlichsten Teil Bayerns. Am Gipfel des Dreisessels steht das Dreisesselhaus und empfängt die Wanderer. Daneben ist der Dreisesselstein als Aussichtsfelsen über die Region mit Blick weit ins Bayerische und ins Böhmische und ins Österreichische hinein.

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Fernsicht vom Haidel nach Waldkirchen und Kreuzberg im Bayerischen Wald

Der Bayerische Wald besteht nicht nur aus den Gipfeln des Grenzkammes, der Woid lebt auch von den Menschen und ihren Dörfern in den Lichtungen des größten zusammenhängnden Waldgebietes Mitteleuropas. Vom Aussichtsturm am Haidel sieht man zum Greifen nah Waldkirchen, die Stadt am Goldenen Steig.

 

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Von Spiegelau über das Ochsenklavier zum Rachelsee im Bayerischen Wald wandern

Im Bayerischen Wald sind wir als BAYERWALDTEAM schon nahezu jeden Weg, jeden Steig mehrfach gegangen. Im Sommer, im Herbst oder auch mit Ski im Winter und durch tiefen Schnee im lang anhaltenden Frühling. Es gibt aber immer noch Wege die noch kaum auf dem Wanderplan standen.

Die Wege von Spiegelau über das „Ochsenklavier“ zum Rachelsee sind solche Wanderwege im Bayerischen Wald.

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Abseits der Nationalparkstraße im Bayerischen Wald – Großer Filz

Sommerzeit ist im Waldgebirge auch oft Zeit für Gewitter. seit Tagen hängt das Gewitter mit hohen Cumulonimbus Wolken über dem Grenzkamm des Bayerischen Waldes. Wir möchten sehr gerne die paar freien Tage nutzen, um wieder einmal auf einer Berghütte zu übernachten. Das ferne Grollen unter den hoch aufragenden Wolken den ganzen Tag über und die weithin sichtbaren Gewitterwolken sind ein schlechter Wetteranzeiger für Tage auf einem ausgesetzten Gipfelgrat – das ist uns viel zu gefährlich und entscheiden uns für eine Alternative.

Neue Sichten entdecken anstelle Gipfel-Gipfel-Gipfel

Die 5 Tage im Bayerischen Wald stehen dann einfach unter einer ganz anderen Zielsetzung. Nicht olympisch, sondern ganz bewusst die Seiten des Bayerischen Waldes entdecken, für die wir auch nach 25 Jahren noch keine Zeit und Muße hatten. Continue reading

Naturerlebnisse am Wegesrand im Bayerischen Wald

Viele Fotografen sind auf der Suche nach dem großen – dem ganz großen – Bild. Die Fotoexpeditionen werden immer gewaltiger, denn dort wartet das gesuchte großartige Fotomotiv. Island, Namibia, Asien, Neuseeland – die Lieblingsorte der modernen Fotografen.

Wir vom BAYERWALDTEAM ticken da ganz anders. Der Bayerische Wald und Böhmerwald bietet uns als größtes zusammenhängendes Waldgebiet Mitteleuropas eine unendlich schöne Natur- und Kulturlandschaft. Fotografie im ältesten Nationalpark in Deutschland ist Exotik genug.

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BAYERWALDTEAM unterwegs im Bayerischen Wald

Seit 1991 ziehen wir nun gemeinsam durch den Bayerischen Wald und leben unsere Leidenschaft in Fotografie dieses beeindruckenden Waldgebirges am Grenzkamm zwischen Bayern und Böhmen aus.

Unendliche Waldlandschaft in sanften Bergen offenbaren einen gigantischen Natureindruck. Mit der Schaffung des ersten Nationalparks Bayerischer Wald vor fast 50 Jahren wurde diese Natur- und Kulturlandschaft dauerhaft unter Schutz gestellt und dauerhaft erhalten. Natur darf hier noch Natur sein und der Natur- und Landschaftsfotograf darf sich hier in den Grenzen des Nationalparks in den Motiven austoben, die andere Fotografen in Island, Skandinavien oder in Vancouver suchen müssen – wir haben diese Naturschätze vor der Haustüre.

Ein gutes Foto war auch schon früher ein triftiger Grund für eine kurze Wanderpause, um schnell das ganz besondere Motiv auf Film zu bannen – jetzt eben digital auf die Speicherkarte. Hinter jedem Baum, an jeder Lichtung warten die Fotomotive auf uns, wir müssen sie nur entdecken und fotografieren.

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BAYERWALDTEAM gemeinsam auf den Naturfototagen Fürstenfeld

Das größte Naturfoto Event in Süddeutschland – da muss das BAYERWALDTEAM (www.bayerwaldteam.eu) unbedingt hin und mit den Vertretern der Community sprechen und neue Themen entwickeln.

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Glanzlichter-Abend mit Siegerehrung in den wichtigen Naturfoto Kategorien

Das Team um Mara Fuhrmann und Udo Höcke stellen Jahr für Jahr – nunmehr zum 20.ten Mal – die wichtigsten Naturfotos in Europas bedeutenden Naturfotowettbewerb in den Wettbewerb.

 

Zusammen mit Hubert Bauer-Falkner sind wir über 10 Jahre gemeinsam durch die tiefen Wäldes des bayerischen Waldes und des angrenzenden Böhmerwaldes gezogen und haben unsere gemeinsame Sicht auf die Naturfotografie entwickelt und dann dem interessierten Publikum mit Freude gezeigt.

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Da „Holz-Hubi“ bei der Arbeit für ein warmes Zuhause im Bayerischen Wald

Wärme und Geborgenheit in den kalten Wintertagen ist ein urmenschliches Bedürfnis und die Woidler kennen dies mit den langen und harten Wintern noch umso mehr. Dort wo viel Wald ist, dient das Holz auch ganz natürlich zum Heizen in den Wohnungen und so manch ein Woidler geht selber in den Wald und schlägt sich das eigene Holz mit harter Arbeit.

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BAYERWALDTEAM im Winter am bayrisch-böhmischen Grenzkamm unterwegs

Zu allen Jahreszeiten, im Winter, im Frühling und auch im Sommer ist das BAYERWALDTEAM beiderseits des Grenzkamms in Bayern und Böhmen fotografisch unterwegs. Auch im Herbst hat man uns schon auf den Hochschachten des Bayerischen Waldes und auf den Gipfeln des Mittelgebirges angetroffen.

Wenn die Fotografie zur lebenslangen Leidenschaft geworden ist

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Paul am Gipfel des Lusen von Hubert vor dem Doppelgipfel des Großen Rachel fotografisch in Szene gesetzt

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Aus der „Neuen Welt“ bis ins Dachstein und Karwendel

Die „Neue Welt“ im Bayerischen Wald ist der östlichste Zipfel von Bayern – dort wo es nimmer weiter nach Osten geht. Das Land um Wegscheid und Breitenberg liegt zwischen dem tiefen Donautal und dem Höhenzug des Dreisesselberges an der Grenze zu Böhmen und ins österreichische Mühlviertel im Dreiländereck. Dieser Landstrich war so abgelegen, und fiel erst im Zuge der europäischen Aufteilungen im Jahr 1805 im Rahmen des Friedens von Pressburg (Bratislava) an Bayern – daher der Name „Neue Welt„.

Die Höhenlage der Gemeinden eröffnet wunderbare Fernsichten in den Bayerischen Wald und bei Föhnlage bis auf den Alpenhauptkamm mit Dachstein, Berchtesgadener Alpen, Karwendel und Wetterstein.

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WETTERBERICHT: „Mit Schneefall ist in den Höhenlagen des Bayerischen Waldes zu rechnen“

Jawohl – und wie!

Im Tal herrscht zwar eher März und der „Auswärts“, vom strengen Winter ist in den Niederungen nicht mehr viel zu spüren. Doch wenn man in die Höhenlagen kommt, da ist der Winter noch da. Über Nacht war Unwetterwarnung für halb Mitteleuropa angesagt – perfektes Wetter um am Tag danach auf den Dreisessel zu gehen.

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Des wuide Treib’n der Wolferer, da Hex’n und am bluadigen Thamerl in der Waldkirchener Rauhnacht

So manches Brauchtum und Tradition hat sich im kalten und weit entfernten Bayerischen Wald länger gehalten wie in anderen Teilen von Bayern. Dort wo die Winter früher noch lang und streng waren und die Menschen mit der kalten und lebensfeindlichen Jahreszeit wenig romantisches oder gar Ski-Halli-Galli verbinden konnten sind so Sagen und Erzählungen am wärmenden Holzfeuer von den Omas zu ihren Enkeln weiter gegeben worden und haben sich so oft bis heute als Brauchtum erhalten können.

Waldkirchen im Bayerischen Wald war früher Säumerstation auf dem Weg von Passau ins nahe Böhmische hinter der Grenze. Hier hat sich bis heute das größte Rauhnachtsspektakel in der Region erhalten können.

Ganz furchterbar kann’s eim werd’n bei so vui Grimassen, Hex’n und Wolferer in Waldkirchen.

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Schweinebraten oder Granitsteinbruch – oder doch einen schönen Blick auf Hauzenberg ergattern?

Das Leben besteht immer aus Entscheidungen und man kann selten alle Optionen auf einmal haben. Wenn man es geschickt anstellt, dann lässt sich das perfekt unter einen Hut bringen.

  • Zuerst einen Fotostreifzug im Granitsteinbruch,
  • dann die wunderschöne Aussicht in Geiersberg auf Hauzenberg und Umgebung genießen und fotografisch nutzen und dann
  • einen Schweinebraten in den Sonnen Alm zur Stärkung zu sich nehmen.

Es geht alles in einem Rutsch – perfekt so ist allen gedient.

 

Beim Fotografieren ist es auch oft so – Prioritäten setzen

Am Sonntag ist Familientag ausgemacht, Mittagessen in der Familie und mit Freunden. Bei herrlichstem Sommerwetter fällt die Wahl auf die Sonnen Alm in Oberfrauenwald (Geiersberg). Ganz toll gelegen, ca. 500 Höhenmeter über der Stadt Hauzenberg mit fast endlosem Blick über die sanften Hügel und Wälder um Hauzenberg nach Südwesten.

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Ein Nationalpark besteht aus Natur, Landschaft, Bäumen und …

… natürlich Tieren – den vielen kleinen und oftmals unbeachteten kleinen Lebewesen die dieses Stückchen Erde zu ihrem Lebensraum erwählt haben. Wie oft laufen wir auf der Suche nach dem großen Motiv an den vielen kleinen Motiven achtlos vorbei – genau täglich.

Ein Makroobjektiv hat immer noch Platz, oder kann auch mal das einzige Objektiv an diesem Fototag sein. Fokussierung auf eine Motivwelt. Von den kleinen Tieren über die Pflanzen, die kleinen Bäumchen, die Oberflächenstrukturen, die Rinde eines alten Baumes. Motive sind überall, aber nur selten haben wir das passende Objektiv dabei und sehen die wunderbare Welt im Kleinen nicht mehr.

 

Naturfotografie kann so schön und so einfach sein

Eine Kamera, egal welcher Hersteller und welche Funktionen sie hat. Dazu ein Objektiv – in meinem Fall ein Makroobjektiv mit 100mm und schon kann man den ganzen tag glücklich von Blume zu Blume, von Eidechse zu Eidechse wandern und fotografieren.

Mehr Objektive machen nur träge und sind erstmal ein Ballast.

Wenn man die Fotomagazine und die Internetseiten verfolgt, dann könnte man den Eindruck gewinnen, Naturfotografie sei kompliziert.

  • Slider für komplizierte Videos
  • Multicopter zum Mitnehmen
  • Time Lapse für Zeitraffer
  • Neutral Dichte Filter für Langzeitfotografie
  • Filter über Filter
  • Carbonstative
  • Panoramaadapter
  • 360° Kameras
  • Action Cams mit allen möglichen Haltern
  • Spezialobjektive

Alles falsch. Fotografie hat viel mehr mit dem intensiven Eingehen auf das Motiv zu tun. Viel Technik ist hinderlich. Noch mehr Technik ist noch hinderlicher.
Neulich versuchte ein Hersteller mich zu überzeugen, dass ich seine Objektive unbedingt brauche.

Unsere Objektive sind zwar nicht scharf,
bringen aber einen typischen Look der 70er Jahre rüber.

Absoluter Blödsinn! Solche Objektive habe ich noch in rauen Mengen zuhause und war immer froh mit dem Übergang von meiner geliebten OLYMPUS OM-4 auf EOS endlich moderne Objektivkonstruktionen nutzen zu können.

 

Naturfotografie ganz einfach!

Man nehme ein Makro Objektiv und freue sich über ganz tolle Naturfotos aus der Hand – im Nationalpark. Ganz einfach, nur etwas Geduld und ein Auge für die Natur muss man haben und man muss so ein Bild in der Auswahl von tausend anderen Motiven an diesem Tag auch wollen.

Oder man nehme ein einfaches Teleobjektiv und freue sich über Fotos eines munteren kleinen Vogels am Gipfel des Großen Falkensteins oder des stolzierenden Gockels auf seiner Wiese.

Vor einer Sekunde war das ein ganz normales Foto mit einem schönen Rotkehlchen auf einem Felsen sitzend. In einer Sekunde wird das auch ein ganz normales Landschaftsmotiv sein, mit einem langweiligen Felsen im warmen Sommerlicht. Dazwischen entsteht ein lustiges Bild des gerade abfliegenden Vogels.

Nicht kompliziert ist die Lösung, sondern so einfach wie möglich.

 

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