Aus der „Neuen Welt“ bis ins Dachstein und Karwendel

Die „Neue Welt“ im Bayerischen Wald ist der östlichste Zipfel von Bayern – dort wo es nimmer weiter nach Osten geht. Das Land um Wegscheid und Breitenberg liegt zwischen dem tiefen Donautal und dem Höhenzug des Dreisesselberges an der Grenze zu Böhmen und ins österreichische Mühlviertel im Dreiländereck. Dieser Landstrich war so abgelegen, und fiel erst im Zuge der europäischen Aufteilungen im Jahr 1805 im Rahmen des Friedens von Pressburg (Bratislava) an Bayern – daher der Name „Neue Welt„.

Die Höhenlage der Gemeinden eröffnet wunderbare Fernsichten in den Bayerischen Wald und bei Föhnlage bis auf den Alpenhauptkamm mit Dachstein, Berchtesgadener Alpen, Karwendel und Wetterstein.

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WETTERBERICHT: „Mit Schneefall ist in den Höhenlagen des Bayerischen Waldes zu rechnen“

Jawohl – und wie!

Im Tal herrscht zwar eher März und der „Auswärts“, vom strengen Winter ist in den Niederungen nicht mehr viel zu spüren. Doch wenn man in die Höhenlagen kommt, da ist der Winter noch da. Über Nacht war Unwetterwarnung für halb Mitteleuropa angesagt – perfektes Wetter um am Tag danach auf den Dreisessel zu gehen.

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Des wuide Treib’n der Wolferer, da Hex’n und am bluadigen Thamerl in der Waldkirchener Rauhnacht

So manches Brauchtum und Tradition hat sich im kalten und weit entfernten Bayerischen Wald länger gehalten wie in anderen Teilen von Bayern. Dort wo die Winter früher noch lang und streng waren und die Menschen mit der kalten und lebensfeindlichen Jahreszeit wenig romantisches oder gar Ski-Halli-Galli verbinden konnten sind so Sagen und Erzählungen am wärmenden Holzfeuer von den Omas zu ihren Enkeln weiter gegeben worden und haben sich so oft bis heute als Brauchtum erhalten können.

Waldkirchen im Bayerischen Wald war früher Säumerstation auf dem Weg von Passau ins nahe Böhmische hinter der Grenze. Hier hat sich bis heute das größte Rauhnachtsspektakel in der Region erhalten können.

Ganz furchterbar kann’s eim werd’n bei so vui Grimassen, Hex’n und Wolferer in Waldkirchen.

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Schweinebraten oder Granitsteinbruch – oder doch einen schönen Blick auf Hauzenberg ergattern?

Das Leben besteht immer aus Entscheidungen und man kann selten alle Optionen auf einmal haben. Wenn man es geschickt anstellt, dann lässt sich das perfekt unter einen Hut bringen.

  • Zuerst einen Fotostreifzug im Granitsteinbruch,
  • dann die wunderschöne Aussicht in Geiersberg auf Hauzenberg und Umgebung genießen und fotografisch nutzen und dann
  • einen Schweinebraten in den Sonnen Alm zur Stärkung zu sich nehmen.

Es geht alles in einem Rutsch – perfekt so ist allen gedient.

 

Beim Fotografieren ist es auch oft so – Prioritäten setzen

Am Sonntag ist Familientag ausgemacht, Mittagessen in der Familie und mit Freunden. Bei herrlichstem Sommerwetter fällt die Wahl auf die Sonnen Alm in Oberfrauenwald (Geiersberg). Ganz toll gelegen, ca. 500 Höhenmeter über der Stadt Hauzenberg mit fast endlosem Blick über die sanften Hügel und Wälder um Hauzenberg nach Südwesten.

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Ein Nationalpark besteht aus Natur, Landschaft, Bäumen und …

… natürlich Tieren – den vielen kleinen und oftmals unbeachteten kleinen Lebewesen die dieses Stückchen Erde zu ihrem Lebensraum erwählt haben. Wie oft laufen wir auf der Suche nach dem großen Motiv an den vielen kleinen Motiven achtlos vorbei – genau täglich.

Ein Makroobjektiv hat immer noch Platz, oder kann auch mal das einzige Objektiv an diesem Fototag sein. Fokussierung auf eine Motivwelt. Von den kleinen Tieren über die Pflanzen, die kleinen Bäumchen, die Oberflächenstrukturen, die Rinde eines alten Baumes. Motive sind überall, aber nur selten haben wir das passende Objektiv dabei und sehen die wunderbare Welt im Kleinen nicht mehr.

 

Naturfotografie kann so schön und so einfach sein

Eine Kamera, egal welcher Hersteller und welche Funktionen sie hat. Dazu ein Objektiv – in meinem Fall ein Makroobjektiv mit 100mm und schon kann man den ganzen tag glücklich von Blume zu Blume, von Eidechse zu Eidechse wandern und fotografieren.

Mehr Objektive machen nur träge und sind erstmal ein Ballast.

Wenn man die Fotomagazine und die Internetseiten verfolgt, dann könnte man den Eindruck gewinnen, Naturfotografie sei kompliziert.

  • Slider für komplizierte Videos
  • Multicopter zum Mitnehmen
  • Time Lapse für Zeitraffer
  • Neutral Dichte Filter für Langzeitfotografie
  • Filter über Filter
  • Carbonstative
  • Panoramaadapter
  • 360° Kameras
  • Action Cams mit allen möglichen Haltern
  • Spezialobjektive

Alles falsch. Fotografie hat viel mehr mit dem intensiven Eingehen auf das Motiv zu tun. Viel Technik ist hinderlich. Noch mehr Technik ist noch hinderlicher.
Neulich versuchte ein Hersteller mich zu überzeugen, dass ich seine Objektive unbedingt brauche.

Unsere Objektive sind zwar nicht scharf,
bringen aber einen typischen Look der 70er Jahre rüber.

Absoluter Blödsinn! Solche Objektive habe ich noch in rauen Mengen zuhause und war immer froh mit dem Übergang von meiner geliebten OLYMPUS OM-4 auf EOS endlich moderne Objektivkonstruktionen nutzen zu können.

 

Naturfotografie ganz einfach!

Man nehme ein Makro Objektiv und freue sich über ganz tolle Naturfotos aus der Hand – im Nationalpark. Ganz einfach, nur etwas Geduld und ein Auge für die Natur muss man haben und man muss so ein Bild in der Auswahl von tausend anderen Motiven an diesem Tag auch wollen.

Oder man nehme ein einfaches Teleobjektiv und freue sich über Fotos eines munteren kleinen Vogels am Gipfel des Großen Falkensteins oder des stolzierenden Gockels auf seiner Wiese.

Vor einer Sekunde war das ein ganz normales Foto mit einem schönen Rotkehlchen auf einem Felsen sitzend. In einer Sekunde wird das auch ein ganz normales Landschaftsmotiv sein, mit einem langweiligen Felsen im warmen Sommerlicht. Dazwischen entsteht ein lustiges Bild des gerade abfliegenden Vogels.

Nicht kompliziert ist die Lösung, sondern so einfach wie möglich.

 

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BAYERWALDTEAM auf Fotopirsch im Bayerischen Wald

Ein langes Wochenende, ein schönes Wochenende. Christi Himmelfahrt ist perfekt um für mehrere Tage wieder in den Bayerischen Wald auf Fotostreifzug durch Wald, Granit und Natur zu ziehen.

Am Großen Falkenstein waren wir schon ewig nicht mehr. Im Herzen des Nationalparks Bayerischer Wald und der Hausberg von Zwiesel liegt der Berg mit 1315 m wunderschön zwischen Großem Arber und Großem Rachel. Continue reading

BAYERWALDTEAM auf den Fürstenfeldbrucker Naturfototagen 2017

Die Naturfototage in Fürstenfeld sind die größte und wichtigste Naturfotoveranstaltung in Bayern – da muss das BAYERWALDTEAM natürlich hin und mit dabei sein. Zwei Tage bei herrlichstem Fotowetter in der sehr schönen Umgebung des Klosterareals und zusammen mit der Fotoindustrie und vielen Freunden aus Oberstdorf.

Auf dem traumhaft schönen Gelände des ehemaligen Zisterzienserklosters Fürstenfeld ist das Veranstaltungsforum Fürstenfeld. Weitläufiges Gelände mit der Kulisse der Klosteranlage sind die perfekte Kulisse der Mega-Veranstaltung.

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A dreiviertel Jahr Winter … Böhmerwald im April mit Schnee und Eis

Böhmerwald im April mit Schnee und Eis

A dreiviertel Jahr Winter …
… und a viertel Jahr kalt, …
…des is as Wetter im Bayerischen Wald.

An Ostern denkt man, jetzt ist Frühling und Sonne. Keiner denkt mehr an Winter und Schnee. In Böhmen hieß die Jahreszeit zwischen Winter und Frühling „Auswärts“, da schwingt die Hoffnung und Sehnsucht nach Licht, Wärme und dem Blühen in der Natur mit. Der Grenzkamm des Waldgebirges hat aber noch nichts von seiner Rauheit verloren. Bis in den August hinein kann es immer mal wieder schneien.

So ergeben sich für den geduldigen Landschaftsfotografen immer wieder beeindruckende Licht- und Wetterstimmungen mit Frühling in der Landschaft, gepaart mit Schnee und Eis.

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Winter, Eis und Schnee in den Höhenlagen des Grenzkammes Bayern/Böhmen

Auch wenn sich das Wetter in den letzten Jahren deutlich verändert hat, Winter, Schnee und Eis kann in den Höhenlagen des Bayerischen Waldes und des Böhmerwaldes eigentlich das ganze Jahr über auftreten. Eine Projektbesprechung führt mich wieder in den Hochwald hinter Bayerisch Eisenstein und die Landschaft präsentiert sich Mitte April wieder im tiefsten Winter versteckt.

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In den Talniederungen im Böhmerwald ist schon herrlichster Frühling

Auch im Böhmerwald ist Schnee und Eis seltener als früher. Zu Jahresbeginn hatte ich das Glück an einem der schönsten Wintertage schon an gleicher Stelle sein zu können. Zu diesem Termin hatte ich mich eigentlich schon auf Frühling eingestellt – doch Winter, Schnee und Eis herrschte vor.

Die Schneegrenze ist messerscharf gezeichnet. Die Wiesen unterhalb der Ortschaft Hartmanice im Nationalpark Šumava (gleich hinter der Grenze zu Bayern) sind im herrlichen Frühlingskleid, die Wiesen sind saftig und Grün und die Bäume schlagen aus. Die Ortschaft selbst und höhere Lagen hat Schnee und Eis noch fest im Griff.

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Frühling in der Dreiflüssestadt Passau

Unser radelnder Außenreporter aus der neuen Welt schickt uns eine aktuelle Tickermeldung …

... Komme später ... Frühling in der Dreiflüssestadt Passau ... Wetter ist zu schön ...

Es geht wieder los – die Draussen-Saison in diesem Jahr.

  • Herrliches Wetter
  • Stahlblauer Himmel
  • Warme Luft
  • Alles beginnt zu blühen

Die Wintermäntel, die Schals, die Handschuhe bleiben zuhause und jede/jeder ist fröhlicher gelaunt, das Leben passiert wieder mehr auf der Straße und draußen in der Natur.

Ob der radelnde Außenreporter an diesem herrlichen Tag noch rechtzeitig in die Arbeit kam ist explizit nicht überliefert worden – wir können es uns nicht mal denken – was soll’s – wozu gibt es denn die Gleitzeit.

Auch das Bayerwaldteam plant schon wieder die nächste BayerwaldZeit in den Osterwochen – wir gehen auf Motivsuche in den Woid.

Die Winteridylle im Nationalpark Šumava (Böhmerwald) bei frostigen -20°C

Ein Winter, wie in den letzten 5 Jahren nicht mehr gehabt. -20°C in 1000 m Höhe, an der Grenze des Nationalparks Šumava (Böhmerwald).

Ein Geschäftstermin bei herrlichem Wetter in einem historischen Böhmerwaldhaus

Geschäftliche Treffen finden meistens in dunklen, künstlich beleuchteten Besprchungszimmern statt und man sitzt bei herrlichstem Wetter den ganzen Tag im Licht eines Beamers. Nicht so bei diesem Geschäftstermin. Rein zufällig fand ich nach dem Termin meine Fotoausrüstung im Kofferraum und ein weiterer Tag hier ließ sich gerne und einfach dranhängen.

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Vom Bayerischen Wald ins Dachstein Gebirge – nur einen Augenblick entfernt

Am Tag fünf der Winterspiele im Bayerischen Wald stand eigentlich erneut der Große Arber als König des Bayerischen Waldes auf dem Programm. Das Fotoprogramm wird in der Landschaftsfotografie sehr oft die das Licht, das Wetter und die Stimmung in der Landschaft geschrieben.

 

Vom Aussichtsturm Friedrichsberg bei Breitenberg ergibt sich eine herrliche Aussicht in die zum Greifen nahen Alpen

150 km Luftlinie sind es vom Aussichtsberg Friedrichsberg im Wegscheider Land bis zum Hochkönig – die kleine Inversionswetterlage macht die gute Fernsicht möglich. Die Kälte ruht in den Tallagen tagsüber bei -10°C und Nachts bei -20°C so dass die warme Luft darüber liegt. Der Fernblick reicht bei solchen Wetterlagen im Winter auf gerne mal über 200 km weit nach Süden.

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„Deine Spuren im Sand – die ich gestern noch fand …“

Schon etwas Schnulzig, aber nach 5 Stunden Foto-Walk am stürmischen Gipfel des Großen Arber in 1456 m Höhe, bei -18°C stapften wir durch den tiefen Pulverschnee zur Bergstation der Arber Bergbahn. Tief zufrieden, etwas kalt und müde vom stundenlangen wandern im Tiefschnee.

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